„Finanzspritze“: Apotheker sollen 12,61 Euro pro Grippeimpfung erhalten

Die Forschung, Produktion und der Vertrieb von Impfstoffen ist ein gigantisches Milliardengeschäft. Der US-Milliardär Bill […]

CC BY-SA 2.0 / flickr.com / onnola

Die Forschung, Produktion und der Vertrieb von Impfstoffen ist ein gigantisches Milliardengeschäft. Der US-Milliardär Bill Gates kündigte bereits in einem Interview mit der Tagesschau an, 7 Milliarden Menschen impfen zu wollen. Allerdings bedeutet dies einen großen logistischen und personellen Aufwand. Daher sollen in Deutschland auch Apotheker künftig Impfungen durchführen.

Vor dem Abschluss der jeweiligen Verträge wolle man noch auf die Zustimmung des Robert Koch-Instituts und des Paul-Ehrlich-Instituts warten, heißt es in der Deutschen Apotheker Zeitung (DAK). Die lukrative Finanzspritze von 12,61 Euro pro Impfung könnte auch impfkritische Apotheker überzeugen, aus wirtschaftlichen Interessen an diesem Vorhaben teilzunehmen. Cosima Bauer, Anissa Schneider-Ziebe und Prof. Dr. Uwe May haben im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Apothekenkooperationen ein Gutachten „zur praktischen Umsetzung der Grippeschutzimpfung in der Apotheke“ durchgeführt. Sie empfehlen sogar den Apothekern noch mehr Geld zu zahlen. Eine pauschale Vergütung von 15 Euro plus Mehrwertsteuer seien den Autoren des Gutachtens zufolge angemessen.

Dieses Konzept könnte künftig auch auf Covid-19-Impfungen ausgeweitet werden. Die beiden Focus-Autoren Gerd Müller und Seth Berkley fordern in einem Gastbeitrag, dass „jeder Mensch weltweit einen Impfschutz“ gegen das Coronavirus bekommen muss. Es „müssen Milliarden von Impfdosen produziert werden“, heißt es in ihrem Artikel.

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