Robert-Koch-Institut: West-Nil-Virus verbreitet sich angeblich in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat in einer Verlautbarung verkündet, dass das Institut mit einer Ausbreitung des West-Nil-Virus in Deutschland rechnet. Das West-Nil-Virus ist seit 1937 bekannt und kann sowohl in tropischen als auch in gemäßigten Gebieten vorkommen. In Deutschland wurde das Virus allerdings erst im Jahr 2019 an Menschen nachgewiesen, die nicht vorher in Afrika waren. Dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge würde sich das Virus angeblich durch den Klimawandel über Mücken zunehmend in Europa ausbreiten.

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Das sogenannte West-Nil-Virus wurde Ende der 1930er Jahren von Wissenschaftlern entdeckt und wird der Viren-Familie Flaviviridae zugeordnet. Eine Infektion verläuft beim Menschen laut Wikipedia und dem „Ärzte Blatt“ in der überwiegenden Zahl der Fälle symptomlos. Genau bei wie Sars-Cov-2. Es wird durch Stechmücken von einem Wirt zum nächsten übertragen und befällt hauptsächlich Vögel und bestimmte Säugetiere.

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Nun würde sich das West-Nil-Virus angeblich zunehmend in Deutschland verbreiten, behauptet das Robert-Koch-Institut (RKI). Bereits im vergangenen Jahr hatte das RKI von dem deutschlandweit ersten gemeldeten Fall berichtet, heißt es im „Ärzte Blatt“.

Ein Patient aus Sachsen war an einer Gehirnentzündung erkrankt, ohne vorher in Afrika gewesen zu sein. Im Jahr 2019 wurden fünf Fälle in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin bekannt. Eigentlich nicht die Rede wert, sollte man denken. Doch das sehen einige Virologen anders und machen aus jeder Mücke einen Elefanten.

Für die meisten Menschen soll das West-Nil-Virus absolut harmlos sein. Genau wie das neue Coronavirus Sars-Cov-2. Dem „Ärzte Blatt“ zufolge haben 80 Prozent der Infizierten überhaupt gar keine Symptome. Ca. 20 Prozent haben meist sehr milde Symptome wie Fieber oder Hautausschlag, und nur bei unter einem Prozent der infizierten Menschen kommt es zu einer Hirnhautentzündung oder zu einer Enze­phalitis, die tödlich enden kann. Bei den Betroffenen handelt es sich in der Regel um sehr alte Menschen mit Vorerkrankungen, welche auch bei jeder gewöhnlichen Grippe-Welle zur Risikogruppe gehören.

Stechmücken stellen nicht nur in der Natur ein Überträger für Viren dar, sondern auch in der Bioforschung wird mit Insekten und Viren experimentiert. Im Jahr 2018 soll ein Patent für eine Drohne angemeldet worden sein, welche mit Viren infizierte Mücken über bestimmte Gegenden freisetzen kann. „Eine fortgeschrittene Form der biologischen Kriegsführung, mit der auf spezifische Genotypen ‘gezielt’ wird, kann die biologische Kriegsführung aus dem Reich des Terrors zu einem politisch nützlichen Werkzeug transformieren“, zitierte Heise aus einer Studie des US-amerikanischen Think Tank „New American Century“. Vor diesem Hintergrund mehren sich zunehmend die Hinweise, dass es sich bei der Verbreitung bestimmter Viren um eine Form der biologischen Kriegsführung handeln könnte.

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